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Stress dich nicht

Ich liebe Stress und trotzdem weiß ich, dass er mich über kurz oder lang langsam aber sicher umbringt. Dabei darf man Stress gar nicht verteufeln. Es kommt immer darauf an welcher Stress es ist.
EU-Stress oder DI-Stress.
Denn Stress kann belebend sein. Inspirierend und motivierend. So arbeite ich immer am besten und kreativsten, wenn der Abgabetermin kurz bevor steht. Das ist sicher auch eine Art sich selbst zu motivieren. Oft flutscht es dann richtig.
Einige Arten von Stress machen jedoch krank. Der hohe Anspruch an sich selbst. Vor allem wenn wir merken, dass wir wenig Einfluss auf die Situation haben, kommen wir oft in Situationen, die uns richtig krank machen.
Oft sind es viele Dinge die wir auf einmal bewältigen möchten. Die Geschichte von multitaskingfähigen Frauen ist bereits widerlegt.
Nur einfache Aufgaben lassen sich parallel bewältigen. Es handelt es sich um eine schnelle Abfolge von Aufgabenwechseln, auch "Task-Switching" genannt.
Bei komplexen Aufgaben führt das schnelle Wechseln zu kognitiven Einbußen. Dieser ständige Wechsel wird als kognitive Umstellung bezeichnet, die Zeit kostet und die Qualität der Arbeit verringern kann. Dann entstehen schnell Fehler und der Teufelskreis beginnt.
Was machst du gegen Stress?

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