Probleme sind die Herausforderungen im leben


Die Überschrift  ist zwar ermutigend, aber kommt Sie wirklich bei Ihnen an? Probleme sind mit starken Emotionen verbunden und man reagiert oft sehr gefühlsbetont und bekommt einen Tunnelblick.

 

Wenn Sie auch gerade in der Situation sind, wo sich ihre Gedanken immer wieder um das gleiche Problem drehen, dann stellen Sie sich einfach einmal ein paar Fragen. Denn Lösungen gibt es sicherlich. 

Mindestens drei, wenn nicht noch mehr.

 

Sie scheinen manchmal utopisch, nicht durchführbar und nicht realistisch. Nehmen Sie sich eine paar ruhige Minuten.

Schreiben Sie Ihr Problem so konkret wie Möglich auf ein Blatt Papier. Malen Sie sich ein Symbol zum Problem. Legen Sie das Blatt auf einen Tisch oder auf den Boden und betrachten Sie das Problem von allen Seiten. Wortwörtlich. Lassen Sie alle Begriffe kommen, die das auftauchen. Schreiben Sie diese auf Postits und kleben Sie diese auf die passende Seite des Problems.

 

Das Problem
1. Wann würde sich das Lesen dieses Artikels für sie lohnen?

2. Was macht das Problem zum Problem?

3. Wie interpretieren Sie die momentane Situation?
4. Was daran scheint bedrohlich?

5. Welche Auswirkungen hat die Lösung auf andere?

6. Welche Ihrer Werte sind betroffen?

7. Was wäre, wenn es das Problem nicht gäbe?

 

Die Ursache

8. Kennen Sie die Ursache und gab es schon mal eine ähnliche Situation?

9. Was haben Sie damals getan um die Aufgabe zu lösen?

Wäre das diesmal auch möglich?

 

Das Ziel

10. Wenn Sie mir eine Frage stellen könnten in Bezug auf ihr Problem, wie würde die Frage lauten?

 

Die Ressourcen

11. Auf was sind Sie in dieser Situation stolz?

12.Wofür ist es wichtig sich genau so zu verhalten?

13.Welche ihrer speziellen Stärken können Sie nutzen um das Problem zu lösen?

14?Ist das Problem lösbar?

 

Der Effekt

15.Was wird passieren wenn Sie keine Lösung finden?

16. Was wäre die Ideallösung?

17.Mit welchem Kompromiss könnten Sie leben?

18.Wer kann am meisten zur Lösung beitragen?

19.Haben Sie diesen Menschen schon einmal gefragt?

 

 

 

Übung:

Haben Sie eine "faule Susanne" zu Hause? Dann nutzen Sie ein Käsebrett als Unterlage. Schreiben Sie sich ihr Problem auf einen Zettel und betrachten Sie es , anhand der nebenstehenden Fragen aus den unterschiedlichsten Perspektiven. Dann lassen Sie das Problem einfach Problem sein, oder definieren sie es um. Nennen Sie es Lernauftrag des Lebens. Oder Gipfel des Monates, oder erfinden sie ihren eigenen Begriff. Nehmen sie ein Symbol dafür und zeichnen sie dieses noch auf das Blatt. Darf ein humorvolles Bild sein. Schweinehund des Monats,  Egopfeil des Tages,  Fettnapf der Woche. Sie verstehen? Ein Problem verändert seine Intensität, je nachdem wie man sich ihm nähert.  Packen Sie das Problem ein und dann schlafen Sie eine Nacht darüber. Manchmal liegt die Lösung im Problem.